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Welche neuen Trends gibt es noch von der Mailänder Möbelmesse

Textile Materialien werden verstärkt auch bei Wandgestaltungen eingesetzt. Statt floral und bunt liegen dieses Jahr geometrische und schlichte Muster im Trend. Auf dem Salone-internazionale-del-mobile in Mailand wurden unter anderem Varianten gezeigt bei denen mehrere Stoffbahnen mit unterschiedlichen Ausschnitten übereinandergelegt werden und so dass interessante Licht- und Schattenspiele in der Fläche entstehen. Als weiterer Trend sind Wandbilder in Stoff zu nennen, die, teilweise mit Drahtgestellen kombiniert, sogennante wireframes bilden.
Bei Farben geht der Trend wieder zu wärmeren Farbtönen. Orange wird von Rot abgelöst. In der Kombination ist z. B. auch rot mit pink möglich. Dies schien vor kurzem noch undenkbar. Erlaubt ist, was Spaß macht – einige Kreativleute haben hier richtig Gas gegeben und bunte Szenarien geschaffen. Aber auch reduziertes „Black and White“ ist sowohl bei Holzwerkstoffen, Stein als auch bei Stoffen vermehrt zu sehen.
Erfreulicherweise gewinnt auch der natürliche Werkstoff Holz wieder mehr an Bedeutung – und zwar in seiner ursprünglichen Form, so wie er gewachsen ist. Äste, Verwachsungen und Risse sind erlaubt und sogar gewünscht. Oft wird das Holz in gröberer Struktur und unbehandelt eingesetzt. Besonders interessant: Das Fischgrätmuster ist wieder im Kommen, nicht nur am Boden, sondern auch an der Wand. Die Verwendung von Eichenholz bleibt im Trend, der Einsatz von Nussbaum nimmt wieder zu. Am meisten zugenommen hat wohl die Esche, die sowohl unbehandelt als auch lasiert verbaut wird.

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